Kokosmilchsuppe mit (Shitake)pilzen für 2 bis 3 Personen

Zutaten

  • Reichlich frische oder trockene Pilze (z.B. Shitake, Judasohren, Champignons, etc. wohl nicht alle Pilze eignen sich, ich kann mir die Suppe z.B. mit Steinpilzen nicht so gut vorstellen.)
  • Dreiviertelliter Liter Kokosmilch
  • und gleiche Menge frisches Wasser (sind die Pilze getrocknet, muss man während dem Kochen evtl. etwas Flüssigkeit nachgeben)
  • Etwas Kokosfett
  • Ingwer, wenn möglich frisch, in dünne Scheiben geschnitten. Getrocknet: etwas Pulver oder ein paar Stücklein. Die Suppe darf schon eine deutliche Note von Ingwer aufweisen.
  • Zitronengras (oder am Schluss Limetten- oder Zitronensaft dazugeben)

Gewürze, wie Sternanis (ganz wenig, ein, zwei Zacken auf anderthalb Liter Flüssigkeit), zwei, drei Wachholderbeeren, evtl. wenig frischer Lavendel, zwei, drei Lorbeerblätter, einfach Gewürze mit einer Frische, mit erfrischenden, ätherischen Ölen, ich könnte mir auch etwas Pfefferminz oder Melisse darin vorstellen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht einfach nicht allzu viel von allzu vielem. Es soll ja auch der Kokosgeschmack der Kokosmilch noch spürbar bleiben.

  • Etwas schwarzer Pfeffer
  • gehackte frische oder zerbröselte getrocknete Chilies nach Geschmack. Es gibt ja eine grosse Auswahl an Chilisorten, da kann man variieren. Abwechseln mit Cayennepfeffer, Piri-Piri, etwas ganz Delikates, doch schwierig zu erhalten, ist ungarischer Kirschpaprika (auch eigentlich ein Chili).
  • Mit Gemüsebouillon oder / und Salz abschmecken (ich nehme etwas Gemüsebouillon und etwas Salz, die Suppe sollte ja nicht gerade wie eine Gemüsesuppe schmecken, doch etwas Bouillon rundet das Bouquet ab).

Zubereitung:

Sind die Pilze getrocknet, kann man alles zusammen in die Pfanne geben (auch einen Teelöffel Kokosfett (Fett unterstützt den Geschmack aller Speisen, da es viele Aromastoffe erst zur Geltung bringt, auch können diese Stoffe z.T. nur übers Fett, wie Vitamine, vom Körper aufgenommen werden). Es braucht nichts angebraten zu werden. Das Zitronengras waschen und der Länge nach halbieren. Die Suppe mindestens eine Stunde auf mittlerem Feuer kochen (und wie gesagt, die Flüssigkeit kontrollieren und evtl. etwas Wasser nachgiessen), damit die Pilze sich schön vollsaugen und schön zart werden. Ich habe schon gehört, dass Pilze erst am Schluss mit Pfeffer und Salz (und die Bouillon enthält ja auch Salz) abgeschmeckt werden sollen, da sie sonst zäh würden. Mit getrockneten Pilzen habe ich diese Erfahrung nicht gemacht, vielleicht ist mit frischen Pilzen Vorsicht geboten, ich denke aber, dass es sich dabei nur um Nuancen handelt.

Das Rezept mit frischen Pilzen sieht so aus: Ich würde die Suppe ohne die Pilze eine Dreiviertelstunde zugedeckt auf kleinem bis mittlerem Feuer kochen lassen, damit die Gewürze all ihr Aroma an die Flüssigkeit abgeben. Dann die gereinigten und in mundgerechte Stücke geschnittenen Shitakepilze in etwas Kokosfett in einer Bratpfanne kurz (Champignons etwas länger) anbraten und (frische Judasohren habe ich noch nie gesehen, die würde man aber wohl nicht anbraten, sondern einfach so …) …zur Suppe geben.

Ist kein Zitronengras zur Hand, kann man am Schluss den Saft einer Limette oder Zitrone dazugeben. Auch dieses Aroma darf deutlich erkennbar sein.

Servieren und en Guete

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