20 gr. frische Hefe (ein halber Würfel) oder ein Beutel Trockenhefe.
Etwas Zuckerwasser (Ein EL brauner Zucker und einen EL warmes Wasser) in einer Schale anrühren
Das Mehl in eine grosse Schüssel geben. Mit Trockenhefe: Das Salz, den Zucker (und evtl. Vanillemark), und die Trockenhefe gut unter das Mehl mischen. Dann das zerlassene Fett (nicht zu warm), den Zitronensaft dazugeben und etwas lauwarmes (in der Pfanne erwärmt, nicht vom Boiler) Wasser dazugeben. Nun schluckweise warmes Wasser, Menge nach Gefühl, untermischen und das ganze mit den Händen zu einem Teig kneten. Mit frischer Hefe geben wir diese zerbröselt mit etwas warmem Wasser in eine Kuhle im Mehl zusammen mit dem Zucker und Salz und lassen dies ein paar Minuten stehen, bis sich die Hefe verflüssigt hat. Dann weiter wie oben, alles mit lauwarmem Wasser zu einem Teig mischen. Der Teig sollte kompakt sein, nicht zu trocken zwar, aber auch nicht mehr klebrig. Der Trick bei jedem gewöhnlichen Hefeteig besteht darin, diesen genügend lange gut zu kneten. Nach ca. 10 Minuten wird er nämlich homogen und geschmeidig. Der geübte Koch nimmt die Veränderung wahr. Nun geben wir auf den Boden der Schüssel etwas Mehl und legen den Teig darin. Die Schüssel muss mindestens noch einmal so hoch sein wie der Teig. Die Schüssel decken wir mit einem feuchten Küchentuch ab und stellen sie in den auf 40 bis 50 ° C gewärmten Ofen, wo er etwa eine Stunde aufgehen soll. Danach kommt er etwa 20 bis 30 Minuten in den Kühlschrank. So fällt er nicht gleich in sich zusammen, wenn wir das Tuch wegnehmen. Nun können wir Zöpfe oder süsse Brötchen formen (Im Internet findet man sicher Anleitung zu Zopfflechten, falls nötig) und auf ein Blech legen. Nun mit dem Zuckerwasser bepinseln und bei ca. 200 bis 220 ° C in den Ofen schieben und je nach Grösse des Gebäcks ca. 20 bis 35 Minuten goldbraun backen. Ein paar Minuten vor Schluss noch einmal mit dem Zuckerwasser bepinseln. Vorsicht, die Hände nicht verbrennen. Test: von unten auf das Gebäck klopfen (mit der einen, geschützten Hand halten, z.B. mit einem sauberen Topflappen, kehren und mit einem Finger der anderen Hand klopfen) wenn es hohl klingt, ist es durchgebacken. mindestens so gut wie Butterzopf!
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