und der Blick über den Tellerrand Plädoyer für ein tierbewusstes Verhalten
„Die BSE-Krise und die Maul- und Klauenseuche haben die Schizophrenie unseres Umgangs mit den Tieren ans grelle Taageslicht gezerrt. Während Haustiere für viele Menschen treue Freunde sind, werden sogenannte Nutztiere für die unterschiedlichsten Zweckbestimmungen eingesperrt, gequält und getötet. Häufig werden Massentierhaltungen, Tiertransporte, Schlachtungen und Tierversuche damit gerechtfertigt, dass sie für die Ernährung und Gesundheit des Menschen unabdingbar seien. Kann der Mensch ohne die Ausbeutung von Tieren nicht existieren? Brauchen wir für den wissenschaftlichen Fortschritt Tierversuche? Diese und andere Fragen diskutert Illona Witten auf sachliche und fundierte Art. Sie vermittelt einen Überblick über die vielfältige Tiernutzung und stellt tierbewusste Alternativen vor, durch die jeder Einzelne an der Veränderung der tierquälerischen Zustände mitwirken kann. Die politische und rechtliche Situation des Tierschutzes wird ebenso beleuchtet wie die psychischen Barrieren, die so oft den Weg von der Einstellung zum Verhalten erschweren. Mit diesem Buch wagt die Autorin den Blick über den Tellerrand einzelner Tierschutzthemen hinaus und stellt den heutigen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen grundlegend in Frage.“
(Verlag: Echo. Jahr: 2001. Seitenzahl: 142. ISBN 3-926914-38-6.)
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