EINLEITUNG
1. Eine kurze Übersicht
2. Begriffsklärung: Tierversuch
3. Begriffsklärung: Ethik und Moral
TIERVERSUCHE UND IHRE NOTWENDIGKEIT
1. Tierversuche: Einige Zahlen
2. Stellvertreter oder Modell: Der einsatz von Tieren in der biomedizinischen Forschung
3. Sind Tierversuche notwendig?
4. Zur Übertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen auf den Menschen
5. Alternativen
6. Zusammenfassung
DAS KONZEPT DES MORALISCHEN STATUS
1. Tierethik: Eine „zentrale Weichenstelle für die Art der Begründung in der Ethik überhaupt“
2. Moralischer Status
3. Voller, beschränkter, abgeleiteter moralischer Status
4. Antropozentrische, pathozentrische, biozentrische und holistische Moralkonzeptionen
5. Strenger vs. weicher Anthropozentrismus
6. Axiologischer vs. epistemischer Anthropozentrismus
7. Wechselseitige Stützung in der Begründung von Moralkonzeptionen
MORALISCHER INDIVIDUALISMUS: PLÄDOYER FÜR EINE INTERESSENORIENTIERTE TIERETHIK
1. Eine interessenorientierte Moralkonzeption
2. „Begründung“ in der Ethik
3. Interessen-Prinzip und Gleichberücksichtigungs-Prinzip
4. Empfindungsfähigkeit, Wünsche und Interessen
Leonard Nelson
Joel Feinberg
Jeremy Bentham und Peter Singer
5. Ein vorläufiges Fazit: Argumente für den Sentientismus
6. Präsupponierte Empathiemöglichkeit
7. Eine Erweiterung des Interessen-Prinzips
Interesse: Standard-Bedeutung vs. abgeleitete Bedeutung
Ein Einwand
Das Problem zukünftiger Interessen
Das Problem der Interessen Zukünftiger
Das Problem postmortaler Interessen
8. Ein Einwand: Das Argument Freys
Wünsche, Interessen und Bedürfnisse
Wünsche, Interessen und Sprachfähigkeit
9. Moralischer Individualismus und moralischer Status
10. Eine Alternative: Die Moral des generalisierten Mitleids (U. Wolf)
KRITIK DES SPEZIESISMUS
1. Eine Art moralischer Mengenlehre
Mensch vs. Person
Spezieszugehörigkeit vs. Zugehörigkeit zur moralischen Gemeinschaft
2. Indirekte Pflichten: Kant und Schopenhauer
3. Speziesismus
4. Qualifizierter vs. unqualifizierter Speziesismus
5. Differentia specifica
Vernunft
Moralfähigkeit
Autonomie
Sprachfähigkeit
„Empirische“ Behauptungen sind begriffsabhängig
6. Das marginal cases-Argument
7. Ein einfacher Relevanztest
8. Reziprozitätsargument und genetischer Fehlschluß
9. Noch einmal: Axiologischer vs. epistemischer Anthropozentrismus
10. Doppelstandardtheorien: Zum Beispiel Rawls
11. Fazit: Die Unhaltbarkeit des Speziesismus
EXKURS: VON MENSCHEN UND TIEREN: „DISKREDITIERUNG DER MENSCHENWÜRDE“?
1. Anpassung nach unten?
2. Menschenwürde als Justifikationskonzept
Preis und Würde
Die Idee der Heiligkeit des Lebens
Zwei Probleme
3. Menschenwürde als Deklarationskonzept Menschenwürde und Grundbedürfnisse
4. Die zwei Ebenen moralischen Denkens und das Konzept der Menschenwürde
5. Diskreditierung der Menschenwürde?
DARF MAN TIERE TÖTEN?
1. Töten von Tieren: Einige Zahlen
2. Klassisch-utilitaristische Gründe für das Tötungsverbot
3. Das präferenz-utilitaristische Argument für das Tötungsverbot
4. Ein zweistufiges Argument für das Tötungsverbot
DAS MORALISCHE GRUNDVERHÄLTNIS HUMAN- UND TIEREXPERIMENTELLER BIOMEDIZINISCHER FORSCHUNG UND DIE KRITERIEN ZUR BEWERTUNG VON TIERVERSUCHEN
1. Das moralische Grundverhältnis in der Biomedizinischen humanexperimentellen Forschung
Das eroische Modell
Das hippokratische Modell
Das partnerschaftliche Modell
Das kontraktualistische Modell
Das nutzenorientierte Modell
Das interessenorientierte Modell
2. Human- und tierexperimentelle Forschung: Konsequenzen des Prinzips des Moralischen Individualismus
3. Das Problem mangelnder Zustimmungsfähigkeit
4. Bewertung von Tierversuchen: Ein Entscheidungsmodell
Wissenschaftliche Qualität
Wahrscheinlichkeit wichtiger biomedizinischer Erkenntnisse
Ausmaß an Belastungen und Leiden für die betroffenen Tiere
5. Bewertung von Tierversuchen: Eine thesenhafte Zusammenfassung
6. Bewertung von Tierversuchen in der Grundlagenforschung
7. Eingriffe und Behandlung von Tieren zu Demonstrationszwecken in der Aus-, Fort- und Weiterbildung
8. Transgene Tiere
9. Ethik-Kommissionen
(Verlag: Harald Fischer. Jahr: 1999. Seiten: 293. ISBN 3-89131-119-2 .)