Das Ziel der vorliegenden Arbeit
1. Das Ungenügen der traditionellen Axiologie
1.1 Die Axiologie der „Menschlichen Würde“ und ihre beiden Stützen
1.2 Die Infragestellung der beiden Stützen der Doktrin der „Menschlichen Würde“
1.3 Die Auswirkung der Evolutionstheorie auf die Axiologie der „Menschlichen Würde“
1.3.1 Die Kernthesen der Evolutionstheorie
1.3.2 Die Wirkungsgeschichte der Evolutionstheorie im Gebiet der Ethik
1.3.3 Die Bedeutsamkeit der Evolutionstheorie für die Ethik
1.3.4 Die Auswirkungen der Evolutionstheorie auf die Doktrin der „Menschlichen Würde“
1.3.4.1 Bei Darwin selber
1.3.4.2 Die Bedeutung der Evolutionstheorie für die Axiologie der „Menschlichen Würde“
2. Henry Salt
2.1 Die Axiologie Henry Salts in „Animals Rights“
2.2 Die Theorie in Henry S. Salts „Animals Rights“
2.2.1 Zielsetzung
2.2.2 Das Prinzip der Tierrechte
2.2.3 Der Fall der domestizierten Tiere
2.2.4 Der Fall der wilden Tiere
2.2.5 Das Schlachten der Tiere zu Ernährungszwecken
2.2.6 Sport oder Amateur-Schlächterei
2.2.7 Das morderische Modewarengeschäft
2.2.8 Experimentelle Folter
2.2.9 Reformansätze
2.3 Kritik an Henry Salts Theorie der Tierrechte
2.3.1 Zur Aktualität von Salts Werk
2.3.2 Grundannahmen von Salt
2.3.3 Auswirkungen der Grundannahmen auf die Frage der Tierrechte
2.3.4 Ist die moralische Berücksichtigung der Tiere bei Salt adäquat?
3. Peter Singer
3.1 Die Axiologie Peter Singers
3.2 Peter Singers Theorien in „Animal Liberation“ und „Practical Ethics“
3.2.1 Die theoretische Grundlegung im Werk „Befreiung der Tiere“
3.2.2 Die praktischen Konsequenzen
3.2.3 Die Tötungsfrage in der „Praktischen Ethik“
3.2.4 Die Tötungsfrage in der 2. Auflage der „Praktischen Ethik“
3.2.4.1 Die Auswirkungen der Einführung von Richard M. Hares Unterscheidung zweier Ebenen ethischen Argumentierens
3.2.4.2 Singers neue Thesen zum Ersetzbarkeits-Argument
3.2.4.3 Die neue Bedeutung der Präferenz in der 2. Auflage der „Praktischen Ethik“
3.3 Kritik des axiologischen Modells von Peter Singer
3.3.1 Welche Eigenschaft(en) muß ein Wesen aufweisen, um bei einer Entscheidung von einem moralischen Standpunkt aus Berücksichtigung zu verdienen?
3.3.2 Gibt es mehrere und verschiedenartige Eigenschaften, welche ein Wesen der moralischen Berücksichtigung wert machen?
3.3.3 Auf welche Weise sind die Interessen verschiedenartiger Wesen zu gewichten, wenn sie miteinander kollidieren?
3.3.4 Wie ist die Tötung verschiedenartiger Wesen aus dem Standpunkt der gleichen Interessenabwägung zu beurteilen?
3.3.5 Besitzt das Leben einer Person, d.h. eines rationalen und selbstbewußten Wesens einen besonderen, vom Leben bloß empfindungsfähiger Wesen verschiedenen Wert?
3.3.6 Welche Möglichkeit besitzen wir, um den Wert eines bloß empfindungsfähigen Wesens mit dem Wert einer Person zu vergleichen?
3.3.7 Kritik der Elemente, die in der 2. Auflage der „Praktischen Ethik“ bezüglich der Tötungsfrage in ihrer Anwendung auf Tiere neu eingearbeitet bzw. modifiziert worden sind
3.3.7.1 Zur Funktion der Unterscheidung zwischen einer intuitiven und kritischen Ebene moralischen Argumentierens in der „Praktischen Ethik“
3.3.7.2 Die Beurteilung der Tötung bewußter und selbstbewußter Wesen durch den Präferenz-Utilitarismus
3.3.7.3 Die Verteidigung des Ersetzbarkeits-Arguments
4. Tom Regan
4.1 Die Axiologie Tom Regans in „The Case for Animal Rights“
4.2 Die Theorie Tom Reagans in „The Case for Animal Rights“
4.2.1 Ethisches Denken und ethische Theorie
4.2.2 Die Theorien der indirekten Pflichten
4.2.3 Die Theorie der direkten Pflichten
4.2.4 Gerechtigkeit und Gleichheit
4.2.5 Die Theorie der Rechte
4.2.6 Folgerungen aus der Theorie der Rechte
4.2.6.1 Der Verzehr von Tierfleisch
4.2.6.2 Die Jagd und das Fallenstellen
4.2.6.3 Zur Frage der bedrohten Arten
4.2.6.4 Der Gebrauch der Tiere in der Forschung
4.3 Kritik der Theorie von Tom Regan
4.3.1 Ethisches Denken und ethische Theorie
4.3.2 Der gleiche inhärente Wert von moral patients und moral agents
4.3.3 Die ontologische Basis: Das Erfüllen des Subjekt-eines-Lebens-Kriteriums
4.3.4 Die Pflichten gegenüber Wesen mit inhärentem Wert
4.3.5 Die Anwendung der Theorie der Rechte auf die Frage der moralischen Behandlung der Tiere
4.3.5.1 Der Verzehr von Fleisch
4.3.5.2 Jagd und Fallenstellen
4.3.5.3 Gegen die Verwendung der Tiere in der Wissenschaft. Der Gebrauch von Tieren in Unterricht und Ausbildung. Giftigkeitstests für neue Medikamente
5. Welche Eigenschaften verleihen einer Entität einen Anspruch auf direkte moralische Berücksichtigung?
5.1 Die Axiologie meines Entwurfs. Übersicht über die Vorgehensweise
5.2 Einleitung
5.2.1 Formales
5.2.2 Zur Strategie des Argumentationsgangs
5.2.3 Begriffsdefinitionen
5.3 Das Kriterium der Beeinflußbarkeit
5.4 Das Kriterium der Gewahwerdung
5.5 Das Kriterium der Bewertung
5.6 Das Inkrement-Argument
5.6.1 Nachweis, daß Entitäten, die K1, K2 und K3 erfüllen, direkte moralische Berücksichtigung verdienen
5.6.2 Die Bedeutsamkeit des Inkrement-Arguments in komplexen Situationen
5.6.3 Die Bedeutung des intuitiven Aspekts des Inkrement-Arguments
5.6.4 Die ontologische Seite des Inkrement-Arguments
5.6.5 Die Wesen, die K1, K2 und K3 erfüllen, bilden keine ontolgische Kategorie
5.6.6 Ein prinzipieller Einwand: Peter Carruthers „The animal issue“
5.6.7 Kritik des Gedankengangs von Carruthers
5.7 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
5.8 Konsequenzen des dargestellten Ansatzes
5.8.1 Das praktische Vernunftprinzip
5.8.2 Testverfahren
6. Literaturverzeichnis
6.1 Verwendete Literatur von Henry Salt, Peter Singer und Tom Regan
6.2 Andere benützte Literatur
6.3 Hinweise zur weiterführenden Literatur
Personenregister
Sachregister
(Verlag: Prakt Phil. Jahr: 1999. Seiten: 316. ISBN: 3-495-47879-5.)