Naturschutz oder Blutsport?
„Jagd ist angewandter Naturschutz!“, sagen die einen, „Jagd ist nichts als Spaß am Töten!“, sagen die anderen. Was stimmt denn nun?
Dieses Buch geht dem komplexen Thema „Jagd“ auf den Grund. Ist die Jagd wirklich „angewandter Naturschutz“? Müssen die Tierbestände in unserer Natur tatsächlich vom Menschen reguliert werden? Ist die „deutsche Waidgerechtigkeit“ eine traditionsreiche und gleichzeitig richtungsweisende Moral, die einem Tierschutzgedanken mit höchsten Ansprüchen genügt? Was passiert genau bei der Jagd? Und warum jagen Jäger eigentlich?
Diese Fragen beantwortet der Autor im vorliegenden Buch in informativer und verständlicher Form und kommt zu einem eindeutigen Schluß: Die Jagd hat in einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts keinen Platz mehr.
Vorwort
Einleitung
Eine kleine Kunde der Ökologie
Das Waidwerk als Naturschutz
Der selbstlose Heger
Die Ökologie der Jagd
Die Bekämpfung von Beutegreifern
Der Jäger als Wolfersatz?
Die Jagd als Seuchenbekämpfung
Fasanen und anderes Kanonenfutter
Neozoen - „Neubürger“ in Deutschland
Wie die Jäger mit seltenen Arten umgehen
Die Jagd auf Rabenvögel
Bleischrot - Wie Jäger Wildtiere vergiften
Die Jagd auf Wasservögel
Jagd in Schutzgebieten
Jagdfreie Gebiete
Vom „Grünen Abitur“
Resümee
Das Waidwerk als Tierschutz
Motivation und Charakter der Jäger
Warum Jäger auf die Jagd gehen
Wie der Jäger das Tier sieht
Die Jagd auf Haustiere
Die Trophäenjagd im Ausland
Jäger - eine Gefahr für sich selbst und andere?
Der Umgang mit den Mitmenschen
Der Stand der Dinge
Der Einfluß der Jägerlobby
Jagdgegner - Die Kritik nimmt zu
Wie die Jäger auf Kritik reagieren
Schlußfolgerungen
Quellenverweise
Literaturverzeichnis
(Verlag: Winter-Buchverlag. Jahr: 2003. Seiten: 407. ISBN: 3-00-012219-2.)