Lebensbedingte Krankheiten

Früher: Krank durch Streß

Die geistige Haltung bestimmt, wie der Einzelne mit den Belastungen des täglichen Lebens fertig wird. Mangel an Kenntnis und Erkenntnis kann zu Krankheiten führen. Konflikte und Ärger bedrohen heute jeden. Wie Sie trotz aller Belastungen gesund bleiben oder wieder gesund werden, beschreibt dieses Buch.

Buchbeschreibung:

1909 in Reutlingen/Württemberg geboren, befindet Dr. Bruker sich bereits seit langem im Rentenalter. Trotzdem arbeitet er unermüdlich oft über 12 Stunden täglich im Krankenhaus Lahnhöhe, wo er seit dem 1. Juni 1977 als Chefarzt tätig ist. Diese Leistung in seinem Alter ist sicherlich auf seine biologische Lebensweise und vollwertige Ernährung zurückzuführen. So ist es auch nicht verwunderlich, daß er vor allen Dingen als Ernährungsexperte bekannt geworden ist. Im Krankenhaus Lahnhöhe strebt Dr. Bruker anstelle der üblichen symptomatischen Linderungsbehandlung eine echte Heilbehandlung der Krankheit durch Ausschaltung der Krankheitsursaachen an. Die Ganzheitsmedizin umfaßt jedoch nicht nur die ernährungsbedingten, sondern auch die lebensbedingten Erkrankungen. Diese Erkrankungen sind nur versteh- und heilbar, wenn das gesamte Leben des Menschen, d.h. seine Vergangenheit und Erlebnisse mit berücksichtigt werden. Dann zeigt sich, daß hinter dem Heer sogenannter „nervöser Krankheiten“ solche lebensbedingten Krankheiten stecken. In vielen wissenschaftlichen Arbeiten und zahlreichen Büchern geht es ihm vorwiegend um die Verhütung der Zivilisationskrankheiten, deren lawinenartiges Anwachsen zu der Kostenexplosion im Krankheitswesen geführt hat. Im In- und Ausland ist Dr. Bruker auch dadurch bekannt, daß er lange Jahre Präsident des Weltbundes zum Schutze des Lebens war und sich sehr auf dem Gebiet des Lebensschutzes einsetzt.

Inhalt:

  • Vorwort des Verfassers
  • Lebensbedingte Krankheiten
  • Was mit lebensbedingt gemeint ist
  • Abgrenzung von den ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten
  • Zusammenhänge zwischen Lebensanschauung und Krankheit schwierig zu erkennen
  • Die Nerven
  • Ist eine unglückliche Ehe nur nervös?
  • Die Verwechslung von seelisch und nervös
  • Verständigung setzt klare Begriffe voraus
  • Die vieldeutige Benützung des Begriffs Nerven bringt Verwirrung
  • Nervensystem ist ein echtes Organ, keine Einbildung
  • Sind Nerven ein Nichts?
  • „Nerven“ = geisteskrank?
  • „Nerven“ = gestörte Organfunktion
  • Der Unsinn des „nervösen Magenleidens“
  • Eine Krankheit kann nicht nervös „bedingt“ sein
  • Nerven können nicht zusammenbrechen
  • Hinter „Nerven“ verstecken sich unklare Diagnosen oder Fehldiagnosen
  • Vermeidung des Begriffs „Nerven“ zwingt zur Klarheit
  • Das vegetative System und seine Aufgaben
  • Der Sympathicus und sein Gegenspieler Vagus
  • Sämtliche Vorgänge im menschlichen Organismus werden vegetativ gesteuert
  • 2 Typen: Der Sympathikotoniker und der Vagotoniker
  • Ein Mensch kann „nervös“ sein, nicht ein Organ
  • Das Herz als Beispiel
  • Alle vegetativen Funktionen sind dem Zugriff des Willens entzogen
  • Die Sonderstellung der Atmung
  • Das Vegetativum als Vermittler zwischen Außenwelt und Innerem
  • Die enge Beziehung des vegetativen Systems zum seelischen Bereich
  • Definition des vegetativen Systems
  • Alles, was der Mensch erlebt, hat im Körperlichen seine Entsprechung
  • Leben = Vergangenheit
  • Ein typischer Krankheitsfall
  • Ein Kranker kann nicht „organisch gesund“ sein
  • Mit „organisch“ sind Formveränderungen gemeint
  • Jede Krankheit ist an ein Organ gebunden, somit gibt es nur organische Krankheiten
  • Von wann ab ist ein Magengeschwür organisch?
  • Es gibt keine Funktionsstörung ohne Beschwerden
  • Wie ich es dem Kranken sage
  • Einteilung der Krankheiten: Formänderungen und Störungen der Funktion
  • Kritik an der Nomenklatur
  • Gefährliche Krankheiten sind wenig beschwerlich
  • Beschwerliche Krankheiten sind wenig gefährlich
  • Kennzeichen der Funktionsstörungen: Vielseitigkeit und Wechsel der Beschwerden
  • Herz, Lunge, Leber, Nieren schmerzen nicht
  • Organe, die schmerzempfindlich sind
  • Warum seelische Krankheit als abwertend empfunden wird
  • Bei jeder Krankheit ist der ganze Mensch krank
  • Krankheiten, deren Ursachen im seelischen Erleben liegen
  • „Nur nervös“ - wie es der Kranke sieht
  • Falsche Worte zerstören das Vertrauen zum Arzt
  • „Schwache“ und „starke“ Nerven
  • Ich bin mit den Nerven ganz herunter
  • „Einbildung“ verschleiert den Sachverhalt
  • Der überschätzte Wille
  • Appell an den Willen stört die Heilung
  • Verwechslung von Wille und Wunsch
  • Verwechslung von Wille und Seele
  • Das Überlastungssyndrom der berufstätigen Frau
  • Die zusätzliche Schwächung der Leistung durch Kaffee und Tee
  • - und durch Vitalstoffmangel
  • Die Kunst des Sichgehenlassens
  • Der Einsatz des Willens als Krankheitsursache
  • Abgewöhnen des Rauchens ist keine Willenssache
  • Wissen und Gewissen mächtiger als der Wille
  • Man kann nicht alles, was man will
  • Krankheit durch Überforderung
  • Gesundheitswille ist kein Wille, sondern ein Wunsch
  • Gibt es Kranke, die nicht gesund werden „wollen“?
  • Funktionsstörungen als Spiegel des persönlichen Lebens
  • Alles, was man nicht erklären kann, ist „seelisch“
  • Hysterie ist ein Schimpfwort geworden, keine Krankheitsbezeichnung mehr
  • Wie der Kranke die Neurose sieht

„Nur“ ein Krebs?

  • Der Mensch als Geist-Seele-Leib-Einheit
  • Die moderne medizinische Wissenschaft ist „geistlos“
  • Der Kranke ist nur noch Objekt der Physik und Chemie
  • Die Naturwissenschaft ist keine Wissenschaft der „Natur“ mehr
  • Lebensbedingte Funktionsstörungen
  • Gegenwart = Bewußtes; Vergangenheit = Unbewußtes
  • Die Voraussetzungen für die Behandlung lebensbedingter Krankheiten
  • Die Macht des Unterbewußten
  • Dei Verdienste Freuds
  • Fehlhaltungen werden in der Jugend gesetzt
  • Verhalten der Eltern entscheidend
  • Ereignisse sind Prüfsteine der Reife
  • Die sexuelle Aufklärung
  • Hemmung ist ansteckender als Ungehemmtheit
  • Wie Hemmungen entstehen
  • Die unendliche Größe des Unbewußten
  • Störungen im Unbewußten
  • Angst als Symptom gestörter innerer Ordnung
  • Der Traum als königlicher Weg zum Unbewußten
  • Die Symbolsprache des Traums
  • Der immer wiederkehrende Traum
  • Der Traumlose
  • Die Verdrängung ist keine Lösung
  • Zusammenhang zwischen Leben und Kranksein schwer verständlich zu machen
  • Von zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Hinweis auf Ursachen, die im Leben liegen, stößt auf Ablehnung
  • Behandlung erfordert Geduld und Behutsamkeit
  • Mnacher Kranke zieht eine unnötige Operation dem Eingeständnis von Lebensschwierigkeiten vor
  • Die Ehe als Krankheitsursache
  • Die psychologische Ausbildung der Ärzte an der Universität ist ungenügend
  • Unkenntnis der Wesensverschiedenheit von Mann und Frau bringt Not
  • Man heiratet die Vergangenheit des Partners mit
  • Verwechslung von Liebe und Mitleid
  • Störungen der Geschlechtsorgane als Ausdruck einer Konfliktsituation
  • Vorteile des Krankseins oder der Sinn der Krankheit
  • Es gibt keine „Flucht in die Krankheit“
  • Ohne Kenntnis vom Wesen des Mannes keine Lebensmeisterung
  • Jede Heilung setzt Bejahung und Befolgung der Naturgesetze voraus
  • Genußmittel als unbewußter Ausdruck der Unzufriedenheit mit dieser Welt
  • Krankheit als Folge von „Sünde“
  • Der Mensch ist anders, als er scheint
  • Das passende Buch unterstützt die Behandlung
  • Die Verhaltensweisen des einzelnen sind änderungsfähig
  • Die Liebe auf den ersten Blick
  • Das Reden im „man-Stil“ als Zeichen von Unsicherheit u. mangelnder Individualität
  • Verwechslung von Egoismus und Selbstsicherheit
  • Die Überbewertung des Urteils „der anderen“
  • Selbstanerkennung tut not
  • Grund zum Ärger?
  • Mangelnde Erkenntnis führt zu unnötigem Kräfteverbrauch
  • Die zerrüttete Ehe
  • Erarbeitung neuer Erkenntnisse ist einer Operation vergleichbar
  • Die Einordnung neuer Erkenntnisse in das alte Denkgebäude
  • Die Verallgemeinerungstendenz
  • Erlebnisse sind Prüfsteine für richtiges Weltbild
  • Aus Sicherheit erwächst Lebensmut
  • Versicherungen als Zeichen der Unsicherheit
  • Das Unmoralische und Unsoziale der Krankenversicherungen
  • Die Lösung des Krankenversicherungsproblems: Die Gesundheitskasse
  • Krankenversicherung wirkt krankheitsfördernd
  • Wissen um Krankheitsursachen ist beste Krankenversicherung
  • Ein Test für Lebensauffassung: Die Schwangerschaft
  • Schwangerschaft als Gradmesser für das Geborgenheitsgefühl
  • Die feindliche Welt der „anderen“
  • Kinder- oder Güterreichtum?
  • Nicht die Schwangerschaft, sondern die dabei gemachten Fehler verursachen Krankheit
  • Vollwertkost in der Schwangerschaft erhält schöne Körperformen
  • Stillen schwächt nicht
  • Die Einstellung des Mannes zur Schwangerschaft
  • Der kinderfeindliche Mann ein schlechter Ehepartner
  • Das Einzelkind
  • Große Altersunterschiede der Kinder: mehrere Einzelkinder
  • Schwangerschaft nur für Unwissende ein Wagnis
  • Angst ein immer häufigeres Krankheitssymptom
  • Verflochtene Ursachengruppen
  • Wünsche offenbaren die Weltanschauung
  • Probleme durch Zusammenleben mehrerer Generationen
  • Aufgaben der Erziehung
  • Inkonsequenz erschwert Erziehung
  • Sparsam mit Verboten
  • In den Wechseljahren verliert die Mutter ihre Aufgaben
  • Der natürliche Prozeß der Lösung von der Elternbindung
  • Eltern haben kein Anrecht auf Rückgabe investierter Liebe
  • Der Einschnitt der Pubertätsjahre
  • Einigkeit der Eltern in Erziehungsprinzipien nötig
  • Bruch der Beziehungen ist keine Lösung
  • Der getarnte Egoismus der Eltern
  • Ehegefährdung durch Elternbindung
  • Die Oma stört konsequente Erziehung
  • Die „böse“ Schwiegermutter
  • Örtliche Trennung der Generationen unerläßlich
  • Wer übernimmt die Versorgung pflegebedürftiger Eltern?
  • Die Initiative zur Generationentrennung sollte von den Eltern ausgehen
  • Vererbung ein willkommener Vorwand, sich der Verantwortung zu entziehen
  • Tablettenverordnung bequemer als Lebensberatung
  • Veranlagung ohne Belang für Behandlung
  • Übermäßige Strenge erzeugt je nach Veranlagung verschiedene Verhaltensweisen
  • Verwechslung von Schuld und Ursache
  • Schuld setzt Kenntnis des fehlerhaften Verhaltens voraus
  • Man kann nicht unschuldig schuldig werden
  • Es gibt verschiedene Stufen der Erkenntnis
  • Tabakentwöhnung setzt höchste Erkenntnisstufe voraus
  • Die Einwände des Rauchers
  • …und ihre Widerlegung
  • Einschränkung des Rauchens ist keine Endlösung
  • Rauchen eine Ersatzbefriedigung
  • Der Raucher bedarf des Mitleids und der Hilfe
  • Die Rolle des Arztes
  • Die Nachteile des Spezialistentums
  • Der aufgeteilte Kranke
  • Die Anklage gilt dem System, nicht dem einzelnen
  • Kurze Zusammenschau

(Verlag: bioverlag gesundleben. Jahr: ?. Seiten: 359. ISBN: 3-922434-22-3.)

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literatur/gesundheit/lebensbedingte_krankheiten.txt · Zuletzt geändert: 2011/08/15 23:55 (Externe Bearbeitung)
 
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