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helmut_kaplan

Helmut F. Kaplan wird in Tierrechtskreisen oft zitiert und ist umstritten. Er versucht, Tierrechte durch einen „weniger radikalen“1) Weg über den Vegetarismus zu erreichen. Auf seiner Website finden sich viele Texte dazu.

Zwischen Kaplan und anderen Tierrechtsgruppen gab es erbitterte Diskussionen, nicht zuletzt, weil Kaplan sich als Tierrechtler bezeichnet, selbst jedoch nicht vegan lebt. Auch seine Sympathie mit der umstrittenen Sekte Universelles Leben stößt auf viel Kritik innerhalb der Szene.


Diskussion

„sanft“ und „Vegetarismus“ sind allerdings zwei Begriffe, die sich absolut widersprechen. Da wäre vielleicht eine andere Wortwahl („blutig“ wäre zwar treffend, würde aber wohl einigen hier zu polemisch klingen? ;-/) angebrachter? Und vielleicht noch ein Zusatz, daß es für die Etablierung der Tierrechte nun mal zwingend notwendig ist, vegan zu leben? Könnte sonst einigen Lesern nicht so ganz klar werden… – veganwitch

  • Fänd' ich gut, ja! Um's beim Namen zu nennen: „weniger radikal“ (wenngleich Veganismus allein sicher noch nicht die radikalste Handlungsweise gegen die „Nutzung“ von fühlenden Lebewesen ist, da er beim Konsum, nicht der diesen erst verursachenden von den meisten Menschen vertretenden anthropozentrischen Ethik (Speziesismus) ansetzt) wäre sicher ein passender Ausdruck.
  • Unter dem „sanften Weg“ ist in diesem Fall nicht der Umgang mit nichtmenschlichen Tieren zu verstehen, sondern die zurückhaltende Art und Weise wie Kaplan die Menschen auf die Notwendigkeit der Tierrechte hinweisen möchte. Jedoch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass „sanften Weg“ in Zusammenhang mit dem Vegetarismus ein gewisser Zynismus innewohnt, darum halte auch ich die Formulierung „weniger radikal“ für angebrachter. – Tom 2004-10-16 07:16 UTC

Ordner:Autoren Ordner:Ethik Ordner:Tierrechte Ordner:Tierschutz

1)
siehe Diskussion
helmut_kaplan.txt · Zuletzt geändert: 2011/08/15 20:55 (Externe Bearbeitung)