Frage 1: Was ist Gesellschaft?
Frage 2: Woran entscheidet sich, welche Individuen zu einer Gesellschaft gehören, und welche nicht?
Frage 3: Was ist Glück?
Frage 4: Wie kann ein Individuum glücklich sein?
Frage 5: Kann eine Gesellschaft glücklich sein?
Frage 6: Wie „summiert” sich Glück in einer Gesellschaft?
Frage 7: Wie „maximiert” sich Glück in einer Gesellschaft?
…
Tja, bin gespannt auf eure Antworten. Einfach die Fragen hierher kopieren und eure Antworten darunter schreiben … – Peppermint 2007-07-17 19:01
Ok, ich versuchs mal…
OK, ist jetzt nur kurz ohne langes nachdenken entstanden, aber immerhin ein Anfang… Feilchen
Gesellschaft ist ein Zusammenschluss von Lebewesen, die ähnliche Interessen verfolgen.
Das ist interessant. Meist ist es ja so, dass Individuen nur ganz bestimmte Interessen teilen, während andere Interessen der selben Individuen sich nicht berühren oder sogar widersprechen. In dem Moment, wo Individuen sich in einem bestimmten Rahmen zusammentun, um ihre Interessen gemeinsam zu realisieren, bilden sie also eine Interessengruppe oder „Gesellschaft“.
Gesellschaft könnte aber auch die Summe derjenigen sein, die einfach in einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Raum mit- oder nebeneinander leben. Das würde z. B. andere Spezies eher einschließen, als die obige Definition. Vielleicht sollten wir uns erstmal darauf einigen, und bezüglich der Interessen von Interessengruppen und Interessenkonfliktgruppen sprechen.
In unserer Gesellschaft wird man allerdings leider nicht gefragt, ob man dazugehören möchte, da wir alle Leben wollen und unsere Interessen mehr oder wenig gut organisiert werden müssen, bleibt uns kaum etwas anderes übrig.
Das würde auch eher zur zweiten Definition passen, und ich stimme dir zu: Interessen, auch widersprüchliche, sind irgendwie zu organisieren und untereinander abzustimmen oder auszugleichen. Die Frage ist nur: wie?
Wer damit nicht einverstanden ist, kann auswandern und sich eine Insel organisieren, doch die Probleme des Alleinversorgens sind nicht zu unterschätzen, spätestens wenn man sich selbst einen Zahn ziehen müsste, ist man doch froh, in einer Gesellschaft zu leben.
Juhu, volle Zustimmung: wir brauchen Gesellschaft, auch wenn gerade das Miteinander mit anderen Individuen uns so oft Probleme bereitet. Damit lassen sich jedoch auch Interessenkonflikte (übrigens auch auf Inseln, die ja auch nicht vollkommen isoliert von anderen Lebewesen und vom Rest der Welt sind) nicht vermeiden.
– Peppermint 2007-09-04 21:21
Hi Pep!
Wollen wir nicht erst einmal sammeln, bevor wir diskutieren? Ich fände es besser, wenn jeder unabhängig seine Version mal einstellt, ohne auf die der anderen zu achten. Später kann man dann über die einzelnen Definitionen diskutieren. Aber genau hier liegt wohl der Knackpunkt. Da jeder seine Definitionen ganz persönlich steckt, kann man die Interessen anderer Individuen ganz bequem wegdefinieren, gleich ob es nun rassistische oder speziesistische Hintergründe hat. Ps. Was ist denn mit dem Design? Ich glaube, ihr müsst noch mal was klären, sonst bring ich mir das noch bei und dann bekommt ihr ein ganz persönliches Design..
Viele liebe Grüße Feilchen
Salut… > Wollen wir nicht erst einmal sammeln, bevor wir diskutieren? Naja, Monologe zu schreiben finde ich weniger spannend …
Da jeder seine Definitionen ganz persönlich steckt, kann man die Interessen anderer Individuen ganz bequem wegdefinieren,
Was aber ja nichts daran ändert, dass Interessen verletzt werden. Die Frage ist, wie weit Rücksicht gehen sollte. In einem Punkt haben die Leute, die ihre Rücksicht auf enge Gruppen beschränken, ja Recht: die Folgen des eigenen Handelns lassen sich nicht unbegrenzt auf andere Individuen ausweiten. Rücksicht sollte halt auch irgendwo praktikabel sein. Deshalb finde ich es in Bezug auf speziesistische Gewalt auch wichtig, alltagstaugliche Ansätze zu verbreiten.
Das Design hab ich keinesfalls vergessen - in den nächsten Wochen passt es aber zeitlich noch nicht. Aber keine Angst, das bekommen wir noch hin!
lg,
– Peppermint 2007-09-05 23:08
- 1. Eine Gesellschaft ist glücklich, wenn ihre Individuen das erhalten, was sie benötigen. Eine materialistische Grundlage, die gewährt, dass jeder genug zu Essen hat bzw. es an nichts mangelt, was zum Leben benötigt wird. Von spiritueller und moralischer Sicht müssen deren Anforderungen erfüllt sein, falls welche vorhanden sind.
- 2. Ob ein Individium zu einer Gesellschaft gehört oder nicht ist eine Frage des Entwicklungsstandes der Gesellschaft. Jedes (anerkannte) Individium ist ein Teil der Gesellschaft, ob deren Aufenthalt noch so kurz war, da es die Gesellschaft beeinflusst hat.
- 3. Glück ist das Gegenteil von Pech und bezeichnet im Grunde genommen das, wenn eine Person gute, unerwartete Erfolge erzielt. Positiver Zufall.
- 4. Ein Individum ist glücklich, wenn es anerkannt wird.
- 5. Nein, denn durch Vorfälle bsp. Verstorbene in der Familie usw. kann nicht jeder Mensch in einer Gesellschaft glücklich sein.
- 6. Glück kann man nicht mathematisch summieren, da es im Grunde genommen nicht existiert. Ein Kind, das in einer glücklichen Gesellschaft aufgewachsen ist, muss nicht glücklich sein.
- 7. Erzwingt man Glück, flieht es. Eine Maximierung des Glückes ist nicht möglich, da durch beantwortete Frage 5 nicht jedes Individium glücklich sein kann.